Hauptsache Lyrik – Der Lyrikweg in Overath

Es hilft durchaus, den Fuß mal vor die Tür zu setzen Bei einem Spaziergang in Overath diese Woche habe ich diese Installationen gefunden:

Overath Lyrikweg

Ein Gedicht mit Ausblick in Overath

Overath Lyrikweg

Ein Gedicht mit Blumenschmuck am Wegesrand

Dieser Lyrikweg im bergischen Overath wurde am 15.8.2014, also vor gut drei Jahren eröffnet. Ich habe auf einer kurzen Runde nur diese zwei Exemplare gefunden – hier können Sie den gesamten Lyrikweg sehen; sieht nach einer netten Wanderung aus 😉

Ich finde solche Initiativen zu LIteratur am Wegesrand sehr schön, vor allem, wenn der Text dann auch wirklich zur Situation am Weg passt.

Wer kennt denn weitere Poesiepfade, Lyrikwege oder andere solcher Initiativen?

Jane Fairfax von Joan Aiken

So, nachdem ich es geschafft habe, Emma von Jane Austen noch mal zu lesen (hat gar nicht weh getan 😉 ), konnte ich auch mein letztes Buch von Joan Aiken zum Thema in Angriff nehmen. Wie bereits einmal erwähnt, hatte ich bei meinem Erstkontakt mit dem Titel vor 20 Jahren oder so ein paar Schwierigkeiten.

Janes Geschichte vor “Emma”

Joan Aiken erzählt die gesamte Geschichte von Jane Fairfax und Emma Woodhouse von der Kleinkindzeit der beiden an und beginnt, ehrlich gesagt, ziemlich schwach. Was mich dabei störrt, sind die vielen Erklärungen der Erzählstimme:

Und daß man ihr Woche für Woche ein Kind als leuchtendes Beispiel vor Augen hielt, das ihr in jeder anderen Hinsicht (…) so offensichtllich unterlegen war (…), fand sie verwunderlich und ebenso schwer zu ertragen wie zu begreifen (…)  (S. 11)

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Gedicht zum Tag – Morgen von Christian Morgenstern

rp_Bild-hauptsache-Lyrik-300x2431-150x1501111111111111111.jpgMorgen

Nun sind die Sterne wieder
von blaßblauer Seide verhüllt,
nun Näh’ und Ferne wieder
von junger Sonne erfüllt.
Ihr weißen Wasser, die ihr
hinab zur Ebne springt,
oh sagt den Freunden, wie mir
das Herz heut singt und klingt.

Christian Morgenstern am 15. August 1896

Und Marx stand still in Darwins Garten von Ilona Jerger

Nein, getroffen haben sich Charles Darwin und Karl Marx im realen Leben niemals. Doch Ilona Jerger lässt die beiden zusammentreffen. Allerdings nur kurz. Trotzdem entwickelt sich im Laufe des Buches eine Auseinandersetzung zwischen den beiden alt gewordenen und kranken Genies. Der Vermittler oder Zuträger zwischen ihnen ist ihr Arzt, Doktor Beckett.

Ilona Jerger bettet die unterschiedlichen Ansichten der beiden in die Schilderung ihres Alltags ein und lässt sie dadurch nahbar werden. Insgesamt nimmt Charles Darwin einen größeren Raum ein als Karl Marx; bei ihm kommen dann auch noch die Erinnerungen an seine Reisen dazu, die ihm zu seinen Erkenntnissen verhalfen. Seine Evolutionstheorie wird von Karl Marx mit seinen Anhängern dahingehend interpretiert, dass Gott nicht existiert. Genau das ist das Thema bei dem Abendessen, zu dem der Schwiegersohn von Karl Marx diesen, ohne vorher seinen Namen zu nennen, mitgebracht hat. Ein Atheistenkongress in London ist der Anlass für diesen Überfall auf das Haus Darwin.

Zwei wichtige Nebenfiguren sind Frauen. Zum einen Emma Darwin, die langjährige Ehefrau von Charles, gläubige Christin, humorvoll und sehr liebevoll. Eine wirklich charmante Frau. Sie sorgt dafür, dass bei dem Dinner mit Karl Marx auch der Dorfpriester anwesend ist. Die beiden bekennenden Atheisten bei Tisch fühlen sich sichtlich düpiert. Die andere Frau ist Lenchen, die langjährige Haushaltshilfe von Karl Marx und seiner Familie. Durch sie erfährt Doktor Beckett einiges aus der familiären Vergangenheit.

Ilona Jerger schildert aber nicht nur die ideologischen Gräben zwischen den beiden Männern und jeweils ihren Gegnern, sondern sehr ausführlich auch die Krankengeschichte eines jeden. Das ist in manchen Punkten der ermüdendste Teil ihres Buches. Im Nachwort weist sie darauf hin, welche Quellen ihr vorlagen, gerade die „Krankenakten“ nehmen da einen breiten Raum ein. Kein Wunder, dass sie Doktor Beckett erfunden hat. 😉

Insgesamt erzählt Ilona Jerger lebendig und humorvoll..

Denn so, wie wir Regenwürmer durch die fleißige Aufnahme von Steinchen in ihrem Innersten feinste Bodenarbeit leisteten, verdaute Charles Unmengen an Fakten und produzierte Sätze länglichen Formats, die, einmal in Gang gesetzt, schwerlich wieder zu stoppen waren. (S. 138)

Marx old

Karl Marx 1882 in Algier

Ja, dieser Satz stammt von der Unterhaltung beim Dinner mit den Atheisten und hier wird einerseits deutlich, wie charmant Ilona Jerger erzählen kann und andererseits, wie unwiderstehlich Charles Darwin in ihrem Buch zu plaudern versteht. Übrigens stammt auch der Titel des Buches aus dieser Szene – Darwin und Karl Marx gehen zu zweit hinaus – und Darwin haut seinem unerwarteten Gast den Satz um die Ohren, er sei ein Idealist.

Charles Darwin by Julia Margaret Cameron

Charles Darwin, 11 Jahre vor seinem Tod

Und was ist nun mit dem Atheismus des Darwin? Er selbst bezeichnet sich bei Tisch als Theisten und erregt damit nicht geringes Aufsehen bei seinen Gästen, die ihn gerade wegen seiner “Abschaffung Gottes” aufgesucht haben. Gegenüber seinem “Freund”, dem Priester, erwähnt er, dass er, je länger er Naturgesetze erforsche, desto mehr davon überzeugt sei, dass es ein Walten dahinter geben müsse.

Insgesamt hat Ilona Jerger auf unterhaltsame Weise Fktion mit Fakten gemischt.

Ilona Jerger: Und Marx stand still in Darwins Garten, Ullstein Verlag, Berlin, 2017, ISBN: 9783843715829 (E-Book)

Besprechung von Buch und Ausstellung „Die Zisterzienser“

Ausstellung Die Zisterzienser Bonn

Gleich geht es los – mit eienr Führung durch die Ausstellung “Die Zisrterzienser” in Bonn

Einen Ausstellungskatalog, bzw. das „Begleitbuch zur Ausstellung“, zu besprechen, ohne die Ausstellung gesehen zu haben, ist natürlich ein Ding der Unmöglichkeit. So habe ich mich also auf den Weg nach Bonn gemacht und mir die Ausstellung „Die Zisterzienser“ angeschaut. Sie lohnt sich wirklich.

Die Ausstellung “Die Zisterzeinser”

Neben einem kurzen – stummen – Film über die Ausbreitung der Zisterzienserklöster im Mittelalter besteht der Einstieg ins Thema aus einem Puzzle im Eingangsbereich: Eine Fensterrosette der Klosterkirche in Altenberg liegt auf dem Boden und gewährt Einblicke in die Steinmetzarbeiten des Mittelalters. Kleine Suche: Steinmetzzeichen finden, mit deren Hilfe die Arbeiter abrechnen konnten

In der ersten Etage heißt das Thema zum Einstieg „Kirche“. Dazu gehören in erster Linie die Ausstattungsgegenstände:

  • Vortragekreuz
  • Statuen
  • Reliquiengefäße
  • Altarbilder

Und vieles mehr. Die ursprüngliche Idee einer sehr schlichten Ausstattung war bereits nach knapp zwei Jahrhunderten Geschichte. Allerdings nicht ohne plausible Argumente. 😉 Da Maria ja die Himmelskönigin ist, ist eine Darstellung in moderner höfischer Kleidung geboten – so erklärt sich die Darstellung der schönen „Madonna auf der Mondsichel“ aus dem Kloster Eberbach, die um 1415 entstand.

Die “Klausur”

Der nächste Klosterbereich, der in der Ausstellung vermittelt wird, ist die „Klausur“  Und da bietet die Ausstellung dem Buch gegenüber tatsächlich einige Vorteile. Die Baugeschichte des Klosters Altenberg wird in einer Animation dargestellt. Im Buch fidnet sich dazu ein – natürlich ausführlicherer – Abschnitt Text mit Bebilderung. Was die Animation aber besonders ansprechend und hübsch macht, ist die Idee, die Fundstücke, die in der Animation farblich herausgestellt werden, mittels wandernder Lichter vom Bildschirm zu den Ausstellungsstelen hervorzuheben.

Während im Katalog vor allem die Ausstellungsgegenstände detailliert vorgestellt werden, gibt es in der Ausstellung selber Exponate, die im Buch nicht erwähnt werden, die aber das Klosterleben anschaulich machen. So ist in einer Nische ein Tisch gedeckt, auf dem das übliche Essen zu sehen ist: Getreide und Hülsenfrüchte, je nach Saison auch Obst und Gemüse. Zur Regel gehört: Kein Fett! Es war eine karge Kost und die Mönche erreichten nur selten ein Alter über 35 Jahre. Auch ein Bett, wie es im Dormitorium, dem Schlafsaal, gestanden haben mochte, ist zu sehen: ein Holzgestell mit einem Brett, darüber eine dünne, mit Stroh gefüllte Matratze. Geschlafen wurde im Habit – auch das ist ausgestellt -, denn schließlich war die Nachtruhe kurz. An der Wand wird der Tagesablauf der Mönche mit einem Kreisdiagramm dargestellt, unterschieden nach Sommer und Winter, Arbeitszeiten, Gebetszeiten, Ruhezeiten, Mahlzeiten – alles durchgetaktet und ziemlich gleichbleibend in der wenigen Ruhezeit, die ihnen gewährt wurde. Schlafmangel und Mangelernährung als Kennzeichen klösterlichen Lebens werden hier fühlbar.

Natürlich gibt es eine ganze Menge interessanter Gegenstände, die mithilfe der Schilder, des Begleitheftes oder eben auch des Begleitbuchs zur Ausstellung erkundet werden können.

Die Zisterzienserinnen

Ausstellung Die Zisterzienser Kreuzigungsrelief Frauengruppe Nonnen

Ausschnitt aus dem Kreuzigungsrelief – der Konvent

Eindrucksvoll ist auch die Darstellung der zisterziensischen Frauenklöster. Deren absolute und lebenslange Klausur wird durch ein Minimum an Privatsphäre, wie es eine Einzelzelle zu bieten hat, etwas gemildert (die Mönche schlliefen dagegen alle im Schalfsaal – das konnten schon mal mehr als 100 sein …). Auch ein wenig Privatbesitz war die Nonnen vergönnt – eine der dazu dienenden Truhen findet sich in der Ausstellung. Gerade der Gedanke der absoluten Klausur der Nonnen ließ mich mit Faszination auf das Kreuzigungsrelief von 1530 schauen – sehen Sie so wie ich die neugierigen Blicke einiger der Nonnen hinaus in die Welt?

Das “Skriptorium”

Besonders schön gemacht ist auch das „Skriptorium“; in einem nur gering beleuchteten Raum liegen die kostbaren Originale in den Vitrinen – Graduale, Evangelien und das korrektur-Buch – hierin wurden alle Änderungen der Regel notiert und bei der jährlichen Zusammenkunft musten die Abgeordneten nachschauen, ob in ihren Exemplaren Fehler enthalten oder sonstige Änderungen zu erledigen sind. Doch es besteht die Möglichkeit, sich die Buchkunst der Zisterzienser näher zu betrachten, denn im Nebenraum finden sich Faksimiles zum Blättern.

Das Begleitbuch zur Ausstellung bietet nicht nur die Beschreibungen der ausgestellten Kunstwerke und Alltagsgegenstände, sondern auch Berichte aus der aktuellen Forschung sowie Essays zu den Themen rings um das Phänomen der weißen Mönche. Auch sie sind mit Bildmaterial aus der Ausstellung illustriert. Insgesamt bieten diese wissenschaftlichen Texte zu den unterschiedlichsten Aspekten der Zisterzienser gute Einblicke.

Ausstellung Die Zisterzienser Faksimile

Eins der als Faksimile ausliegenden Bücher – was für Handschrifte!

Ausstellung die Zisterzeinser Faksimile, Graduale

Auch “Gesangbücher” werdenn gezeigt – ein Graduale

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der letzte Abschnitt des Buches ist den Klöstern gewidmet, aus denen die Ausstellungsgegenstände stammen. E sind kurze Porträts, die die Geschichten der einzelnen Abteien von der Gründung bis heute nachzeichnen.

Dieses Begleitbuch zur Ausstellung ist auf jeden Fall auch noch lange nach Ende der Ausstellung eine spannende Quelle für die, die sich für die Geschichte des Mönchtums, besonders der Zisterzienser, interessieren.

Die Zisterzienser, hrsg. vom LVR-LandesMuseum Bonn, Darmstadt, 2017, ISBN: 9783806234923

Die Ausstellung können Sie noch bis zum 28.1.2018 in Bonn besuchen. Auf der genannten Seite können Sie auch das Begleitheft und das Kinderheft zur Ausstellung als PDF herunterladen; beide sehr gelungen. Wenn Sie die Eintrittskarte online kaufen, haben Sie auch gleich einen Fahrausweis für den VRS.

Jane Austen von Holly Ivins

“Eine Entdeckungsreise durch ihre Welt” ist der nette Untertitel des Buchs von Holly Ivins. Der Originaltitel des Büchleins ist bei weitem weniger zahm: “The Jane Austen Pocket Bible” – das wummst ganz anders.

Die ersten drei Abschnite befassen sich mit Janes Leben und der Gesellschaft mit ihren Regeln, die ihre Umwelt bildete. Dazu gehören dann z. B. Anmerkungen zum Rang von Persönlichkeiten – und da Jane Austen über die Gesellschaft schrieb, in der sie lebte und die sie kannte, gelten diese Regeln sowohl für Realität wie Fiktion: Weiterlesen

Jane Austens Geheimnis von Charlie Lovett

Bei dem Cover und überhaupt nach meiner Lektüreerfahrung mit Jane-Austen-Nachfolge- oder -Ergänzungsbänden erwartete ich eine Frau als Autorin – nix, da, Charlie Lovett ist Antiquar und tatsächlich männlich 😉 Sein Beruf spielt im vorliegenden Roman auch eine Rolle. Fazit gleich vorweg – es war eine Freude!

Der Klappentext ist zwar nicht falsch – aber sehr sehr irreführend! Denn obwohl Sophie Collingwood tatsächlich in einem Buchantiquariat arbeitet, ist das nicht ihre Haupteigenschaft. Weiterlesen

Zitatsammlungen von Jane Austen

Eine Autorin, die für ihren Witz, ihre Ironie und ihre Beobachtungsgabe gerühmt wird, ist natürlich eine Quelle für Zitate. Also gibt es zu Jane Austen solche handlichen Büchlein, die, thematisch sortiert, ihre Worte verbreiten.

Mein Liebling ist ja das “Jane-a-day“, von dem ich mindestens einmal pro Woche was bei Twitter einstelle (immer zum Datum, da wird nicht gepfuscht). Außerdem denke ich, dass ich daran länger als fünf Jahre Freude haben werde 😉

“Witziges und Weises, Geniales und Gemeines von Jane Austen”

Im Insel-Verlag ist gerade ein sehr handliches kleines Büchlein erschienen: “Witziges und Weises, Geniales und Gemeines von Jane Austen” heißt es. Die Übersetzungen, die ihm zugrundeliegen, stammen alle ebenfalls aus dem Insel-Verlag – kommen mir also manchmal etwas unvertraut vor (das kann den Blick aufs Original nur schärfen!). Weiterlesen

StadtLesen-Tour – Station in Köln

Am letzten Tag der Aktion “StadtLesen 2017” in Köln hab ich nun auch einen Besuch geschafft.  Es ist eine “Marketing-Aktion” der Salzburger Innovationswerkstatt mit echten Mehrwert für die Besucher. Ein halbes Jahr lang tourt die Aktion durch Deutschland, Österreich, die Schweiz und Südtirol. Ende ist auf der Frankfurter Buchmesse Im Oktober – vielleicht geh ich da dann noch mal hin; am Sonntag hatte ich nicht so viel Zeit. 25 Stationen wird die Tour bis dahin durchlaufen haben. Immer von Donnerstag bis Sonntag stehen die Büchertürme, Sitzsäcke und Hängematten parat, um zwischen 9 Uhr und Dämmerung Leselustigen das Lesen unter freiem Himmel zu ermöglichen. Wer gerne vorliest, darf das nach vorheriger Anmeldung auch tun. Noch 12 Städte können sich auf den Besuch der Aktion StadtLesenvor freuen; Köln war quasi “Bergfest” ;-).

StadtLesen 2017 Köln

Sie sehen hier die Leseoase in Köln: Hängematten, Sitzsäcke und die Regale

StadtLesen 2017 Köln

Die Bücherregale befinden sich in regendicht verschließbaren Gehäusen. Die Auswahl ist groß.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei Facebook gibt es ein Tourtagebuch.

Die Salzburger Innovationswerkstatt hat ein paar coole Ideen. So bin ich vor ein paar jahren schon mal auf dei “Bibliotels” gestoßen – Hotels, die ein besonders gutes Angebot für Buchliebhaber habe: eine Bibliothek oder einen Buchbesorgunsservice oder “Hardware” wie Leselampen, gemütliche Decken und Socken 😉 das sind so die Sachen, an die ich mich erinnere.Es geht, wie man sieht, vor allem um touristische Förderung – aber so gut gemacht … So sind in den Büchern – ob in allen, weiß ich jetzt nicht – Aufkleber, die für die Bibliotels werben. Ein Leseplatz ist die Gondel einer Seilbahn, mit inliegenden Infos zur Gegend, aus der sie stammt. Ich find die Idee wirklich gut. Freiburg im Breisgau ist ab nächsten Donnerstag dran.

Tod einer Hofdame von Isabella Benz

Richard Löwenherz und seine Zeitgenossinnen als Hintergrund für einen Krimi – da verspricht Isabella Benz hochmittelalterliches Flair. Schließlich ist sie historisch beschlagen.

Die Story ist oberflächlich gesehen erst mal simpel: Eine Frau wird tot unterhalb der SteinernenBrücke in Regensburg aufgefunden. Da die Mauer auf der Brücke zu hoch ist, um ein versehentliches Abstürzen zu erlauben, befindet die Obrigkeit: Selbstmord.

Doch die Tote – Belanca – hat eine sehr energische Schwester – Aleydis -, die nicht an diese Theorie glaubt. Weiterlesen